Aus persönlichen Gründen und einigen privaten Sorgen und Problemen musste ich den Termin bei Herrn Westphal seinerzeit leider absagen.
Doch nun war es endlich soweit. 
Meine Korrektur-OP am 21.10.2010 bei Herrn Westphal und Dr. Pullmann in der Meoclinic Berlin
Also – ich beginne mit dem Gespräch vor meiner Korrektur, welches am 12.10.2010 stattfand.
Das Gespräch verlief wie bereits die ersten beiden bei Herrn Westphal – ruhig und gelassen.
Er schaute noch einmal, fotografierte, überlegte und wir unterhielten uns noch einmal über den OP-Ablauf.
Danach unterschrieb ich meinen OP-Vertrag und ging zwei Etagen weiter runter zu den Vorsorgeuntersuchungen und dem Anästhesiegespräch.
Das war dann also alles erledigt – völlig unspektakulär. 
Der Tag vor der OP – 20.10.2010:
Um 22.00 Uhr sollte ich in der Meoclinic einchecken.
Das Zimmer war so groß wie ein normales Wohnzimmer. Bett mit allem Schnickschnack, Essbereich, Couch, zwei Sessel und ein riesiger Fernseher (so einen haben wir nicht mal zuhause).
Ein Bilderrahmen an der Wand sagte „Guten Tag, Frau ..., Ihr behandelnder Arzt ist Herr Gerd-Friedrich Westphal.“
Ich wurde von einer supernetten Schwester gebeten, in Ruhe auszupacken.
Dann kam eine Stationsärztin und „nahm mich auf“.
„Alles prima – wo kann ich rauchen?“
„Hier gibt es eine Raucherlounge.“
„Echt? Super.“
Das war natürlich noch mein erster Weg, bevor ich den Rest verstaute, mich frisch machte, duschte und dann mit der Schlaftablette ins Bettchen hüpfte.
Der OP-Tag – 21.10.2010:
„Guten Morgen“, weckte mich eine freundliche Stimme.
Ich also aus dem Bettchen, nochmal ausführlich geduscht.
Gegen 07:30 Uhr kamen dann Herr Westphal und Dr. Pullmann zu mir zum Anzeichnen. „Heben Sie mal die Arme hoch... mhhh... ja... so können wir das machen...“
Dr. Pullmann zeichnete mich also an, während mir Herr Westphal die Beruhigungstablette und ein Glas Wasser reichte.
„Bis gleich.“ Und weg waren sie.
Dann kamen zwei Schwestern – kuschelten mich im Bett ein und los ging es in den OP-Bereich.
Von der Anästhesie hab ich nichts mehr mitbekommen – da war ich schon weg.
Ich bin dann im Aufwachraum wachgeworden und eine Frauenstimme sagte immer wieder: „Sie müssen versuchen, tief einzuatmen!“ Mensch, das ging nicht. Ich hab´s doch versucht.
Schmerzen hatte ich da noch nicht.
Gegen 14:00 Uhr war ich dann wieder auf dem Zimmer und schwupps stand Herr Westphal schon da und zeigte mir Dutzende von Bildern, die er während der OP gemacht hatte.
Also – die alten Implies waren nur leicht verkapselt – keine Bakterien zu finden. In der rechten Brust war ein Serom, was aber klare Flüssigkeit aufwies und nicht weiter bedenklich war.
Die alten Implies waren völlig schief (zum Teil 90 Grad gedreht) drin – zumindest links wohl unvorstellbar, dass sie verrutscht sind – eher schon so „eingebaut“.
Naja – nun sind sie weg.
Dann ging es ans Ausprobieren – viele viele viele verschiedene Größen. Die linke Brust war wohl auch um einiges größer, so dass dann sogar zwei verschiedene Größen genommen werden mussten.
Ich bin nun stolze Besitzerin von Perthese-Implies – links 580 ml und rechts 630 ml – klingt erstmal viel, sieht aber im Moment noch nicht so riesig aus.
Schmerzen hatte ich direkt nach der OP keine - nur das Druckgefühl.
Die Herren hatten während der OP mit Antibiotikum gespült und auch ein Schmerzmittel direkt ins Implantatbett gegeben.
22.10.2010: Schmerzen sind im Moment recht heftig, der so oft benannte Elefant hält sich hartnäckig.
Ich hoffe, es geht bald aufwärts. 
Ich bin vom Ergebnis bereits jetzt schon überzeugt und freue mich, es endlich ohne die Tapes zu sehen.
Allein schon das Wissen, dass ich endlich die Knubbel los bin, lässt mich alles besser ertragen.
Großen Dank an dieser Stelle an Herrn Westphal und Dr. Pullmann.
