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Ich weiß gar nicht mehr ganz genau, wann ich das erste Mal diesen komischen Knubbel an der Innenseite meiner rechten Brust bemerkte.

Ich glaube, das war so etwa zwei Wochen nach der OP.

Natürlich sagte ich das meinem Arzt. Er meinte, das würde sich geben und ich solle mir keine Sorgen machen.

Um den Knubbel wegzudrücken, packte ich immer ein zusammengerolltes Taschentuch zwischen meine Brüste in den KompressionsBH.

Leider half das nix.

Als der Knubbel nach drei Monaten immer noch da war, schickte mich der Arzt zum Ultraschall, weil er eine Zyste vermutete.

Tja, die Radiologin sagte mir nicht viel dazu, gab mir aber einen Bericht für meinen Arzt und sagte, er müsste mir das dann erklären.

Nun, das tat er auch, allerdings mit vielen Worten, ohne wirklich viel zu sagen.

Kurzum, er meinte, er würde das problemlos korrigieren, indem er einfach ein Stück Brustmuskel abtrennt und drüberlegt. ???

Oh je...

Ach ja, und das würde mich etwa 2000 Euro kosten, da er ja ein neues Implantat einlegen müsste.

Ich war geschockt und machte dennoch einen Termin zur Korrektur aus.

 

In der Zeit nach der OP, als die Probleme das erste Mal autauchten, kam mir der Gedanke, mich in einem Forum anzumelden, in dem sich Frauen zu solchen Themen austauschen.

Dort reagierte man genauso wie ich auf die "Ideen" meines Arztes.

 

Deshalb und nicht zuletzt auch wegen der hohen Kosten für die Korrektur entschied ich mich gegen eine erneute OP bei diesem Arzt.

In den nächsten Monaten vergrub ich mich hinter einem Berg von Gedanken und Vorwürfen...

 

 

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